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Die Beratung decision-context bedient sich verhaltenswissenschaftlicher Methoden, um Massnahmen und Kampagnen zur Förderung nachhaltigen Verhaltens zu planen, durchzuführen und zu evaluieren.

Kleine Anstöße, große Wirkung

Ob die Tellergröße bei einem Buffet, oder der Vorgabewert eines Thermostates: verhaltenswissenschaftliche Forschung zeigt, dass der Kontext, in welchem eine Entscheidung getroffen wird, einen großen Einfluss auf Entscheidungsausgang und Verhalten hat (siehe Theorie). Wenn die Teller bei einem (à discrétion) Buffet kleiner sind, wird weniger gegessen und vor allem weniger Essen weggeworfen. Wenn der Vorgabewert eines Thermostates niedriger ist, heizen Menschen den Raum weniger auf (siehe Produkte für weitere Beispiele).

Durch kleine Änderungen des Kontextes können große Wirkungen erzielt werden, ohne die persönliche Freiheit einzuschränken und ohne zusätzliche finanzielle Anreize zu schaffen. Somit kann einfach und kostengünstig nachhaltiges Verhalten gefördert, und Organisationen effizienter gestaltet werden.

Internationale Beispiele

Weltweit haben Beratungen bereits mit Erfolg verhaltenswissenschaftlich orientierte Interventionen durchgeführt, und somit nachhaltiges Verhalten gefördert (siehe Einsatzbereiche). In den USA und Großbritannien (Behavioral Insights Team) sind solche Institutionen bereits Teil einer Behörde. 

decision-context steht in engem Kontakt mit europäischen Vorreitern wie dem englischen Ministerium für “Behavioural Insights”, dem „Design Council“ sowie der Beratungsfirma "Decision Technology", was uns die Möglichkeit gibt, Erfahrungen international auszutauschen.

Presseberichte: The Guardian, FAZ, New York Times

Wissenschaftliche Methoden

Der zentrale Aspekt unseres Vorgehens sind empirische Untersuchungen. Über die beste Methode, um z.B. Menschen in der Schweiz zum Stromsparen, oder Menschen in Deutschland zum Recycling zu animieren, kann man viel spekulieren. Empirische Untersuchungen erlauben es, verschiedene Methoden miteinander zu vergleichen und die beste zu bestimmen. Dank unserer weitläufigen Erfahrungen mit experimentellen Studien und deren statistischer Auswertungen, verfügen wir über die Kompetenz, solche Fragen empirisch zu beantworten. (siehe was uns anders macht)

Gibt es kontextfreie Entscheidungen?

Es ist wichtig zu verstehen, dass es keine kontextfreien Entscheidungen gibt. Es gibt keinen Vorgabewert eines Thermometers, welcher nicht beeinflussen würde, auf welche Temperatur man den Raum einstellt. Es gibt keine neutrale Tellergröße, welche keinen Einfluss darauf nimmt, wie viel Essen man sich in einem Buffet nimmt.

Vor allem wenn man soziale Verantwortung trägt, ist es deshalb wichtig, dass man sich der kontextuellen Einflüsse bewusst ist. Man kann sie dadurch so gestalten, dass sie mit den Werten und Zielen einer Gesellschaft (z.B. weniger Energie verbrauchen, weniger Essen wegwerfen) übereinstimmen - ohne dabei die individuelle Freiheit einzuschränken.